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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aelteste Urkunde

Lehrling ihr Lehrer, du sein Sohn ihr Haupt undWater: die schönste Bildung ist dir ausbehalten,nach deinem Herzen, wie Gott aus deiner Seitesie baute. Du bist Gottes und sie wird dein!

Es war also gut, daß Adam allein geschaffenwurde, dadurch ward er Mann. Aber nicht gutwars, daß Adam allein bliebe: nicht sinnlicher Triebewegen, sondern als erster Baum im großen Gartendes Schöpfers. Nichts ist da einsam, unfruchtbarleer und wüste: alles hat Frucht, hanget an Ketteund Ordnung, und hat Kette und Ordnung nachsich. Der Segen der Fortpflanzung, daß Alles sichselbst crzeuae, ist der Abdruck des schaffenden Got-tes, seine lebendige, immer neue und erste Spurin der ganzen Haushaltung. Und er sein Bild vollinnigen Gocteslebcns, von deß Blut alles auf demErdboden wohnen, und ewiglich versehen war, wielange und weit sie wohnen sollten: er allein? er iwWüste? das erste Glied der Kette, hinter dem dieKette brach?

Gott fühlte sich ins Herz seines Lieblings, ehedieser seinen Mangel selbst fühlte. Sein Seufzerwie ich allein bin in derSchöpfung ! war nur spa-ter leiser Nachklang der Stimme, die langst obengesprochen und entschieden:es ist nicht gut!" So,Mensch, verhalten sich alle deine Wünsche, undihre himmlische Erfüllung. Immer tönt der trageErdklos spat und dumpf nach: selbst sein Gefühldes Mangels mußte veranlaßt werden.

Fein und von ferne schlich Gott zu Adams Her-zen. Warum stieß kein Traum, kein Gebet, keine

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