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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Homilien.

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d! eN strei e h e n Vaters zu erwecken, mit jedemMenschen Menschlich zU fühlen. Unwenden werdenSie diese Ihnen von der Vorsehung geschenktenschönen Jahre, um die Kenntnisse, die Sie mit viel Freude und Lehrbcgierde in Ihr glücklichesGedachtniß aufnahmen, zu erweitern, im Verstündesie zu befestigen, jede mit einem Blicke der Anwend-barkeit zu bezeichnen; da es dann unmöglich ist,daß irgend eine wahre und nützliche WissenschaftIhnen je zum Ueberdruß werde. Vielmehr wer-den Sie sich derselben als Ihrer Jugendfreundeeinst auch bei ernsteren Geschäften fröhlich erinnern,Und in ihnen Erhebung der Seele, mit großen Undguten Grundsätzen einen Antrieb zum Edelsten undBesten, also mehr als Zerstreuung und Erholung,suchen und finden.

Sie leben in Zeiten, gnädigster Herr,Und müssen-sich auf Zeiten bereiten, in denen, wieSie es selbst einseben, mehr von einem Fürsten ge->fordert Und an ihm geradelt wird, als in andernZeiten. Was durch knechtische Anbetung die Vor-wclt dem Fürsten an übermenschlichen Vorzügenschmeichelnd undichtere, das ist die jetzige Welt ge-neigt , auch in Wahren Vorzügen und Verdien-sten. oft zu mißkennen; vielleicht wird die Nachwelt,auf die Sie treffen, dazu noch geneigter seyn.Waffnen Sie sich dagegen, nicht mit Haß undMißtrauen, oder mit Verachtung der Menschen: denndiese entfernen und erbittern die Gemüther, staktsie an sich zu ziehen und zu sich zu erheben; son-dern mit desto muntrer Ausbildung Ihrer selbstund einer vielseitigen frohen Zubereitung zu Ihren