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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Seite
182
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Christliche Reden

Was einen bösen Geist?

Der zerstört, lähmt, unterdrücket und hindert.

Was den Geisr Gottes oder einen göttlichen.G e i st?

Der mächtige Kräfte amweckt zu BeförderungdeS Guten, zu Unterdrückung des Bösen. So warChristus voll göttlichen Geistes. Auf ihm wirdruhen der Geist des Herrn, der Geistde r Weisheit und d c s V er s t a n d cs, desRaths und der Starke, der Geist der Er-ke n n k n i ß und der Furcht des Herrn. Ecwird mit Gerechtigkeit richten. Ihnwerden gürten Treue und Wahrheit.

Was heißt heiliger Geist?

Wo Gutes und Böses nicht vermischt ist; deredelste Gebrauch der Gaben des Geistes, von allemMisbrauche gesondert.

Was nenne» wir Gaben des Geistes?

Unsere Neigungen und Kräfte, aufs Gute ge-richtet, Jede ist uns zum besten Gebrauche gegeben.

Wann also wird unser Verstand geheiligt?

Wenn wir ihn durch Erlangung richtiger Kennt-nisse aufs beste nuszubilden suchen und nichts Halb-,wahres in ihm dulden.

Wie nennet die Schrift diese Ausbildung unsers Ver-standes ?

Erleuchtung, Sie feil mit den Jahren fortae-hen und uns immer hellere Begriffe geben von un-fern Beziehungen und Pflichten.