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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Homilien.

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Was weckte er durch diesen Namen im Menschen auf?

Das Gott ticke, das in ihm liegt, und derCharakter seines Geschlechts seyn soll, Vernunftund Gewissen.

Sind nämlich Menschen ein KindesgeschlechtGotres, wodurch können sie es allein-seyn?Durch Wahrheit und Güte: denn Gott istLiebe, Gott ist die Wahrheit.

Was soll also im Menschengeschlechte immer mehr ge-weckt und geschärft werden?

Das Göttliche in ihm, Vernunft und Ge-wissen, daß sie der Menschheit Regel und Richt-schnur werden.

Was sind die Menschen, wenn sie ein Gettesgeschlechtsind, gegen einander?

Brüder. Einer soll die Last des andern tra-gen , dem andern helfen und sein Gutes fördern:denn nur im Ganzen ist das Wohl jedes Einzelne»gegründet.

Wozu knüpft also das Christenthum das Menschen-> geschlechr?

Zu einem lebendigen hülfrcichen Ganzen, dasin der gegenseitigen Thätigkeit aller seiner Gliederlebet.

Wenn z. B- die physische Natur Krankheiten und Un-ordnung durch Schmerz ankündigt, was rhun die gesun-den Kräfte sogleich?

Sie eilen hinzu, den Mangel zu ersetzen, dieZerrüttung zu ergänzen. So sollen auch alle mora-

Herders Werke z. Rek. «, Theol, IV. M