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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Ho Milien.

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des, dos du zum Segen gesetzt hast: und der Sohndeiner Liebe selbst hatte, da er auf Erden wandelte,kein schöneres Bild, seine Gegenwart den Menschenzu empfehlen, als die unverdorbene Unschuld derKinder. Wer sic liebte, liebe ihn; wer ihnen Gu-tes erzeigte, habe cs ihm erzeiget. Höre also auchjetzt unser Gebet, da wir für dies Kind im NamenJesu beten. Die Tage seines Lebens sind auf deinBuch geschrieben und der Gang) den cs gehen soll,ist vor dir offenbar. Scy du ihm Schutzgott undFreund von Kindheit an: er lerne dich erkennen,und den Wohlthater-unsers Geschlechts lieben, des-sen stilles schweigendes Bild Ihm Muster der edel-sten Mcnschcntugend seyn möge. Er suhle, wozuer bestimmt sey, und bereite sich dazu und werdeseinen Unterthancn so wecth, daß ihn jedermann zuseinem Fürsten wählte, wenn er auch nicht dazu ge-boren wäre.

Ich weiß, mein Gott, daß MenschenthunUnd Werk' in deinem Willen ruhn:

Von dir kommt Glück und Segen-Wen du regierst, der gehr und stehtAuf rechten, guten Wegen.

Drum, lieber Vater, der du KrönUnd Scepter trägst im höchsten ThronUnd ihn so weise führest;

Hör' unser Wort, hör' unser FlehnVom Thron-, da du regierest.

Gieb unser s Fürsten Sohn das Licht,

Das sich von deinem AngesichtIn reine Seelen senket;