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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
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Herders Leben.

naud, du Clos, Barthelemy, de G u i g-nes, d'Aubcnton, Garnier, und wie sieweiter heißen. Büffon, Marmontel, Grimmre. sind auf dem Lande."

„Von Künstlern kenne ich Wille, er ist hiebmein bester und einziger Freund, nur zu zerstreutund zu sehr Liebhaber von Plaisanterien."

Auch in Versailles sah er alles Merkwürdigund nutzte seine kurze Zeit aufs sorgfältigste,wozu ihm seine Nähere Verbindung mit den soge-nannten Encyclopadisten sehr förderlich war.

Las französische Theater intercssirte ihn alsDarstellung des Charkters und Geschmacks der Na-tion und ihrer Kultur; so wie als Studium derSprache. Er bewunderte die Talente einer Du me-ll il, Clairon und cmes Le Ca in, jedoch we-niges ausgenommen, war das Ganze für ihn nurconveNtionelte Kunst. Es konnte noch in spateren

Jabrcn feinen Unwillen und Tadel erc.gcn, wennman französische Stücke mit der so eigenthümlichangenommenen Repräsentation des französischen Thea-ters auf die deutsche Bühne verpflanzen wollte; die,den unfern schwerfälligen AeusserungcN, als gewagteNachahmungen ihrer feinen Pointen und ihrer französi-schen Gewandtheit, nur als lächerliche Karrikaturen er-scheinen müssen, uno unscrm ruhigen und ernstenNational - Charakter gänzlich zuwider sind. Dieschone Simplicitat der griechischen Kunst, die ein-fache Narur und Wahrheit des Menschen - Charak-ters, und Shakespeare lagen zu tief in seiner Seele,als daß ec dem französischen Theater, die pantomi-