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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
365
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des Schönen. 365

mutheke Fehler zu vermindern; weis soll das aberhier, da bei) der Gestalt des Scböncn aufs kleinstexoco äi xiü und xouo äi wrsnc, alles ankommt?

G rundsa tz" 12 .

Bon der Normalidee des Schönen ist doch nochdas Ideal desselben unterschieden, welches man ledig-lich an der menschlichen Gestalt erwarten darf-Un dieser nun besteht das Ideal in dem Ausdruckdes Sittlichen, ohne welches der Gegenstandnicht allgemein und dazu positiv gefallen wür-de. Der sichtbare 'Ausdruck sittlicher Ideen, die denMenschen innerlich b c he rr sch c n, kann zwarnur aus der Erfahrung genommen werden; abccihre Verbindung mit allem dem, was unsre Ver-nunft mit dem Sittlich guten in der Idce derhöchsten Zweckmäßigkeit verknüpft, die Seelengüre,oder Ncinigkeir, oder Stärke, oder Ruhe u. s. w.in körperlicher Aeußerung gleichsam sichtbar zu ma-chen, dazu geboren reine Ideen der Vernunftund große Macht der Einbildungskraft in demjenigenvereinigt, der sie nur bcurtheilcn, vielmehr noch dersie darstellen will; welches dann beweiset, daß dieBeurtheilung nach einem solchen Maasstabe nie-mal s r e i n ä s t h e t i s c h seyn könne, unddie Beurtheilung nach einem Ideal der Schönheitkein blosses Unheil des Geschmacks sey."

Zweifel.

Also ist die Beurtheilung des höchsten und rein-sten Schönen nie rein ästhetisch, d. i. seine reinsteEmpfindung unrein? Also soll, was jene Normal-ihre, die uns in die verwornnste Mischung führte,