Von Kunst
und sieht dos Füllhorn von Lehre, Trost, Philoso-phie und Weisheit, dos sie zur innigsten Selbstdil-dung über die Welt ausqeschüttet hoben, sicht dieewiglebendcn Gebilde der Wahrheit, Schönheit undGüte, die sie der gcsammten Menschheit schaffen —
Goldene Harfe Apollo'sUnd der dunkellockigen MusenMitthronendes Eigenlhum,
Der des Tanzes Voriritt horcht, der Freude Beginn!Die Sänger auch, sie horchen deinen ZeichenWenn der Choranführcnden Lieder Takt
Du anstimmst, sanft gerührt.
Der ewigen Flamme zückenden StrahlLöschest du aus. Es entschläftAuf Dios Sccpter der Adler,
Die schnelle Schwinge zu beiden Seiten hinabgesenkt.
Der Gefieder König! Dunkeln NebelGießest du über das krummgebogne Haupt,
Süße Fessel dem Augenlied'. Entschlummernd
Hebt er den wogigen Rücken, von deinen Geschossen
durchbohrt,
Auch der stürmige Ares legtNieder den scharfen spitzigen SpießUnd labt sein Herz mit Könen deines Gesangs.Denn auch der Götter Brust erquicken deine Pfeile,Umsiedert rings mit des Latoiden WeisheitUnd der hochgegürteten Musen.
Was aber Jevs nicht liebte,
Schaudert zurück der Stimme der Pieridev,