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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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Vom A ngenehnien

Bl Sic erneuen und verstärken dis Erschütte-rung; sic wecken, wie eine Tuba, wiederholt auf.

A. Und langgezogene, anhaltendeTöne?

V. Sie dehnen die Empfindung, indem die Er-schütterung anhalt. Sic wirken ungemein mächtig.

A. Und wachsende oder abnehmende,steigende oder sinkende Töne, ein langsa-rn c r oder schneller, ernsthafter oder hü-pfender, a n dr i» g e n dcr, zu r ü ckw e i ch e n -der, hart- oder weicher, gleich- oder un-gleichmäßiger Fortgang der Töne, d. i. derStöße, Schlage, Hauche, Wellen, der Rührungenlind Vergnügen, was wirken sie auf unser Gemüth ?

B. Gleichartige Regungen, wie jeder die Mu-sik begleitende unwillkührlichc Ausdruck unsrer Affek-ten zeigt. Das Leidenschaftliche in uns (-r-° -Au/zircoo)hebet sich und sinkt, es hüpft oder schleicht undschreitet langsam. Jetzt wird cs andringend-, jetztzurückweichend, jetzt schwacher-, jetzt stärker gerührt;seine eigne Bewegung, sein Tritt verändert sich mitjeder Modulation, mit jedem treffenden Accent, ge-schweige mit einer veränderten Tonart. Die Musikspielt in uns ein Clavichord, das unsre eigne innig-ste Natur ist.

A. Es ist doch nicht etwa P. Easteks Far-be» - oder ein Bilderclavier, was in uns gerührt,wird?

B. Keine Bilder! Was hatten Bewegungendes Ecmüths, Schwingungen und Leidenschaften un-