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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
Entstehung
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381
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der Humanität. 38 r

Heil der keuschen Mutter, die dich geboren!

Denn sie mehrte die Zahl der Engel mir dir.

Wie der Buch, der das Paradies durchschlangelt,

War Dein Herz; wie der Morgenstern Dein Jnnres.Sanft wohlthäliges Licht der Sonne, freundlichWie die Sommernacht, wie der Silbermondstrahl»

Auge warst du Fürsten, wie dem Armen;

Eins nur kanntest du nicht, das Gift der Schlangen,Worte des Trostes gabst du uns, nicht Wermuth,Heucheltest nie uns Demuth, nie uns Freundschaft.Ungesehen auch warst du edel, übtestIm Verborgenen Guts, wie Gott, dein Vater.

Nie erwartetest du, was du nicht selberLeisten konntest, v du der Menschheit Zierde.

Und gewelket so bald deine Vlüthen!

Deine Zweige, wie sinken sie zur Erde!

Klagt mit mir, Jungfrauen! o klagt, ihr Knaben!Seine schöne Gestalt ist uns entnommen!

Nie eröffnet sich uns sei» holder Mund mehr.

65.

Wenn in Einem Felde der Wissenschaft mensch-liche Gesinnungen herrschen sollten, so istsim Felde der Geschichte: denn erzählt diese

nicht menschliche Handlungen? und entscheiden diesenicht über den Werth des Menschen? bauen diesenicht unsres Geschlechts Glück und Unglück?