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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
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374 Briefe zu Beförderung

daß durchs Kriegsbeil nichts gewonnen, aber vielverheert wird.; je mehr die schmähenden Vorurtheilevon einer mit göttlichem Beruf zum Kriege gcbocnenEastc, in der von Vater Kai» , Nimrod und Og zuBa'an an Hcldcnblut fließe, verächtlich undlächerlich werden, desto mehr Ansehen wird derAehrenkranz, der Apfel? und Palmzweig, vor demtraurigen Lorbeer erhalten, der neben dunkeln Er-pressen wachst, und sammt Nesseln und Dornen nurLacerten und Bubonen unter sich liebet.

Die sanfte Verbreitung dieser Grundsätze sinddas Oel und die Arznei der großen Friedensgöt-tin Vernunft, deren Sprache sich endlich nie-mand entziehen kann. Unvermerkt wirkt die Arznei,sanft fließt das Oel hinunter. Leise tritt sie zu die-sem und jenem Volk und spricht in der Sprache derIndianer:Bruder, Enkel, Vater, hier bringe ichdir ein Bundeszeichen, und Del und Arznei. Da-mit will ich deine Augen reinigen, daß sie scharfsehen; ich will damit Heine Ohren säubern, daß sierecht hören; ich will deinen Hals glatten, daßmeine Worte geschmeidig hinuntergehcn: denn ich

komme nicht umsonst; ich bringe Worte des Frie-dens."

Und der Angeredete wird antworten :Schwester,dieser String of Wampon soll dich willkom-men heißen. Ich will die Dornen aus deinen Fü-ßen ziehen, die dir etwa möchten hincingefahrcn seyn.Ich will die Müdigkeit, die dich auf der Reise be-fallen hat, wegschaffen, daß deine Knie wieder starkund muthig werden. Das rothe Kriegsbeil und dieKeule sollen in die Erde verscharret seyn, und über