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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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482 VI. Wissenschaftliche Ereignisse und Charaktere

Belesenheit und eigner Gedanken. In ihm ordneter nach Reihen und Stufen die Naturreichezu einer Harmonie, die er constabilirtnennt, wo in jeder aus dem Einfachsten eineWirkung sich durch die ganze Reihe verbreitet.Daß diese Ansichten der Natur, als Denk-bilder des Verstandes, ihm zur Gewohnheit wur-den, war natürlich, Reihen und Stufen der Dingenach Uebereinsti mm ungen, aus dem Ein-fachsten geordnet, sah er allenthalben in derSchöpfung; eine constabilirteHarmonie warsein Hauptgedanke.

Nachdem Swedenborg solchergestalt sich durchdie ganze sichtbare Natur durchgcdacht, durchver-sucht, durchgearbeitet hatte; geliebt, geehrt und ge-achtet von allen Verständigen seines Vaterlandes, legteer im Jahr 1747 sein Amt mit Beybehaltung sei-ner Besoldung nieder. Denn schon im Jahr 1748war ihm, wie er sagt, der Herr erschienen, hatteihm das Jnnre aufgethan, und die Geisterwclt eröff-net , auch «erstattet mit Engeln und Geister zusprechen, in deren Umgänge er fortan, bis an sei-nen Tod, lebte. Er sähe sich als eine Verbin-dung zwischen der Geister- und Körper-welt, diesen Umgang sogar als ein Amt an, dasihm der Herr aufgetraqcn, und zeigte dabey we-der einen anmaßenden Stolz noch eine Schwachedes Verstandes. Kein Prahlen machte er davon,wußte aber, wenn er darüber gefragt ward, auchdie Spötter in Achtung zu erhalten. Fröhlichen,stillen Gemüths erschien er jedem, der ihn naherkannte, wirklich als Einer, der mit Engeln um-geht," d. i. als Muster ungcheuchelter Frömmigkeit,