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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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476
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476 VI. Wissenschaftliche Ereignisse und Charaktere

führt Der, der diesen Vergnügen entgegenstrebet:denn der große Meister, der nichts in die Schö-pfung brachte, als was der Nothwendigkeit diente,oder zur Schönheit und Lust gereichte, Er sollte denmenschlichen Geist, den Herren derganzegr Natur, sein Bild, ihn allein sollteer mit keinem Vergnügen bedacht haben? Wiewir nun nicht fragen, aus welcher Liebe zum Ge-winn der Vogel singt, da wir wissen, daß Gesangvergnüge, und Er zum Singen gemacht ist: so mußman auch nicht fragen, warum der menschlicheGeist mit so vieler Mühe die Himmel durchsuche.Denn vom Schöpfer ist er eben dazu den Sinnenvorgefeht, nicht etwa, daß er blos für seinen Unter-halt sorge, (thicrische Instinkte könnten dies schnellerbewirken,) sondern auch, daß er von dem, was ist,was er mit Augen bemerket, zu den Ursachen auf-stcebe, woher es fey und werde? gesetzt, daßes uns keinen andern Nutzen brächte. Wie Thiereund auch der menschliche Leib durch Speise undTrank erkalten werden, so wird der Geist des Men-schen, (ein vom Menschen Verschiedenes) in Vegeta-tion und Wachsthum erhalten durch diese Erkennt-nis - Speise.-- Zwar nicht Jedermann. Der Pö-bel findet an himmlischen Dingen keine Nahrung;edlere Gemüther aber finden sie. Wie man nunKostbarkeiten zum Nachtisch genießet, wenn mansatt ist: so gewinnen erhabne, weisere Seelen anihnen alsdann Geschmack, wenn sie aus ihrer Hüt-te, aus ihrem Flecken, aus ihrer Stadt, Provinzoder Königreich sich zum Weltreich ausschwingen,und dort umherschaun. Wer hienieden in menschli-chen Dingen die Hinfälligkeit dieser erkannt und ge-