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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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des vergangenen Jahrhunderts. 401

Ce Nttifu g a l k t a ft e zu blinden Trieben: so ver-schwindet alle Schönheit des Gedanken sys tems,das nach Ke pp! ers Idee (ohne dessen Berechnungeben auf unser Clavichord) die reine Berechnung

einer g l e ic h sc h w eb end e n Tempera-tur der Bewegung der Weltkörpernach Maßen, Zeiten und Raumen

seyN sollte. Sie wird einmal gewiß aufkommen, dieserichtigere Benennung, wenn ein künftiger Keppletdie Proportion der Weltkörper nach Maßen, Zeitenund Raumen genetisch gefunden haben wird.Dann werden wir der Namen Schwere und An-ziehung, die so vielfach geMißbraucht sind, hierso wenig, als in der Musik bedürfen. Was einWeltgebaude erschafft, kann weder die tobteSchwere, noch eine in jedem Moment wesentlich be-hinderte Anziehung seyn, die beyde wirkenund Nicht wirken; sie sind nur Hülfsbrücken, Denk-bilder des menschlichen Geistes. Alssolche sind sie sehr schätzbar, ja vielleicht die reinstenVerhältnisse, die unser Geist zu denken vermag.Zwey einander entgegengesetzte Kräfte sind das Gesetzder wägenden Waage.

Herders Werke z, Phil. u.Gesch. IX, C c t