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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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V. Die Großen

wenn er jung ist, mit selbst-eignen, eben heut-früherfundenen Mcynungen und Hypothesen, mit einemunaufhörlichen invarii" seine Lehrstunden, so

füllte er sic mit Winde; mithin würde er ein ver-derblich - unwissender Lehrer, der doch Unterricht imBrauchbaren, Nützlichen seine Pflicht ist,eigne Erfindung aber nur sein Nebenverdienst seyn kann.Zum Fortschritte der Wissenschaften selbst, zu beloh-nend - ausmunternden, prüfenden Lokaten neuer Er-findung oder Vorschläge trieb Leibnitz also mit Rechtauf Verbindung der Gelehrten in jeder Wissenschaftuntereinander, auf Socie taten. Standund Religion kam dabe» in keinen Betracht, son-der» Wissenschaft, Werth und Verdienste. DieSprache seines.Vaterlandes schloß er von dieser ge-meinschaftlichen Bemühung nicht aus, der er viel-mehr treffliche Zwecke vorzeichncte. Auch hat sichsogleich von Anfänge seine Societat nützlich hierinausgezeichnet; nach Schottel und Bödiker that dereinzige Frisch in Ansehung der Deutschen Sprachemehr, als nachher, Wächtern ausgenommen,ein halb J-Hrhundert durch gekhan ward. So inandern Wissenschaften. Nie verlasse diese Akademieder Geist ihres Stifters.

Selbst im Geschmack, der damals in Deutsch-land eine fremde Pflanze war, that Brandenburg-Preußen sich hervor. Am Eanitz hatte es den er-sten Dickster, den man zu dieser Zeit sogar mitBoileau und Pope, obgleich entfernt, in einigeParallele setzen könnte. Wie sie, liebte Er Reinheitder Sprache, guten Geschmack, Lehrgedichte, Saty-rc», Lieder; Schade, daß uns von ihm, da die