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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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im Nord.

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nun zeigen? Heitere Handlungen der Wohlthatig-keit, die linde sanfte Stimme der Güte sind nievon Geräusch und Prunk begleitet. Aber Aufruhrund Tumult- das Getümmel geplünderter Städte,das Wehgeschccy geraubter Weiber, das Aechzen ster-bender Nationen, sie füllen die Trompete der Fama.Männer von Gewalt und Ehrgeiz finden auf diesemWege Ruhm und Auszeichnung, ihnen bereit undleicht zu erlangen: denn es ist ohne Vergleichungleichter, zu zerstören als zu erschaffen, zu tobten alszu beleben, nicdekzureißen als aufzubauen, Verwü-stung und Elend auf die Erde zu bringen, als Fülleund Frieden.

Freund. Wären in dieser Rücksicht die Men-schen nicht eben so blind gegen ihr eignes Interesse,als missethäkerisch, Dem Ruhm zu geben, dessenMaN sich nur schämen sollte?

Vcrf. Sie zeigen sich, wenn sie es so Machen,auf Einmal als Be trog ne und als Opferihrer eignen Thor heit. Gib einem Kinde Lob-sprüche über sein Genie zu b0sh aften , schäd-lichen Streichen; Du führst es durch deine auf-Munternden Lobsprüche geraden Wegs zum Galgen.Eben so hat die weise Welt ihre Helden, diese Ver-worfnen ! cmporgebracht, wenn sie Thaten ehrte undbeklatschte, denen Infamie und Galgen gebührte.Seit ihrem Anbeginn war die Welt «in geduldigerEsel, und sie wird bis ans Ende ihrer Tage einRappelkopf bleiben.

Vom Anfänge der Dinge an (es ist lang* her)hat die vereinte Erfindung des Menschengeschlechts nurzwey Methoden entdeckt, Unterhalt auf der Erde zUHerders Werke z, Phil. u. Gesch.IX. T I.