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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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Die Großen

wissen Majestät sage ich und seufze bey mir selbst:o wäre die ganze Erde so dein, wie Barataria,deine Insel, und Du Sancho wärst ihr Gesetzge-ber , ihr Regierer!

Freund. Ich fühle Überzeugung. Aber sagemir, Freund, wie kam es, daß, alle Zeitalter undNationen hindurch, die Welt allgemein den Namenund Ruhm des Heroismus dem Eroberer zugc-wandt hat?

Vers. Aus Respekt, glaube ich, für die Ge-walt. Der Mensch ist von Natur schwach; in undzu einem Stande der Abhängigkeit ist er geboren.Natürlich steht er also nach Hülfe umher, und woer die größeste Macht bemerkt, dahin wendet er sichund flehet um Schutz. Würde nun auch diese Machtihm zum Schaden angewandt,. statt ihn zu beschir-men ; dies ändert in seiner Hochachtung für die Ge-walt nichts. Zitternd bückt er sich; indem er verab-scheut, betet er an. Es geht hierin mit Menschenwie mit Gott selbst. Im Sonnenschein und imsanften Thau seiner Vorsehung und Güte erscheinter dem gemeinen Sinn nicht so ehrwürdig und ma-jestätisch , man merkt aus ihn nicht so sehr, alswenn er sich ia Blitz und Donner, in Wolken undUngcwittep zeiget.

Ein Held, ein Heros bedeutet in drey Spra-chen einen Halbgott, ein Wesen von übermensch-licher Macht. Wie kann sich dies Uebermenschliche

nun

) Hsro, likiros,