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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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264 III. Großbritannien

heit hieß) einer Nachtigall, die sich Key Gelegenheitauch in eine stechende Wespe zu verwandelnwußte. Wer wollte Popens ganze Kunst und alleBefriedigungen derselben mit Popens ganzem Icherhandeln?

Häßlich ist die Satyre, die persönliche Beleidi-gungen , (meistens nur Kränkungen der Eigenliebeund einer ungcmefsenen Ehrfurcht, oft auch nur einemindere Verehrung, als die man erwartet,) miteinem ganz andern Gewehr als der Beleidiger brau«chen kann, mit Versen rächet. Noch häßlicher,wenn man ohne gemeldete Veranlassung, ohne ge-führte Bescheinigung schuldlose Namen unversehenswie Diebe in Versen aufknüpft. Der EnglischeReimprinz und Vernunftpoet, hat dies nichtetwa nur in seiner Dunciade gethan, sondernauch in seinen moralischen Versuchen, wohinMückenstiche dieser Art am wenigsten gehören. Dennwas wollen diebisch - eingeflickte oder wie vom Büttelangeheftete Namen im Tempel der Musen? Waslhun sie in der Poesie, in der sich nicht Namen,sondern lebendige Darstellungen durch das,was sie sind, selbst erweisen? Mehr als einenMann, den Pope's Vorbild, Boileau, in seinenVersen zur Schau stellte, nennet die Welt mit glei-cher oder mit mehr Achtung als den seinen; denVersifikator verachtet man vollends, der sich vor de-nen bückt, die er ansticht, und gegen den, der sichnicht mehr rechtfertigen kann, einen Tobten, Libelleausscndet. Schuldig oder unschuldig; die Rache istniedrig.

Glaubt das leicht beleidigte Dichter-volk (Zenux irritakilc- Vstum) ihm sey die blanke