Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
Seite
152
Einzelbild herunterladen
 

III, Großbritannien

kramentlichen Elemente, w.nn jener laugnet, daßeine gewisse Gnade und Kraft irgend damit ver-bunden sey. Dieser Athanasische Bischof machtaus der Dreyeinigkeit drcy Götter; jenem sindsdrey Beziehungen, drey Verhältnisse,drey Namen. Jenem ist die Zurechnung derSünde Adams, die Gcnugthuung, die Gnadenmit-tel n. f. Das, dem andern Dies, wenn nurWorte, Gebrauche, Bekenntnisse, Einkünfte, vor-züglich aber die Nirsclss anä kroplieezrs's, dieOsriroriislc's und spiritual 6ikts bleiben *). Daist ein gelehrter bischöflicher, der behauptet,daß die Seele mit dem Körper sterbe, aber auch mitihm aufgeweckt werde; ein andrer, daß vermögeder h erab gep fla n zt en Gaben des Geistes dieKirchcngebrauche selbst die Macht dev Im m orta li-sation haben, ohne welche kirchliche Gaben und Ge-brauche die Menfchcnseelen bleiben müßten u. s. f.Wie kann überhaupt eine Kirche sich eines festgesetz-ten Lehrbegriffs rühmen, die auf 3g Artikel uner-klärt und ohne Nachthcil der anglikanischen Kircheund Reformation unerklärlich gebauet ist? Hat ir-gend ein Staat auf der Erde mit Gelübden kauf-männischer gespielet?

io. Denn wer soll diese Artikel mit Autori-tät erklären? Das H a u p t de r Kirche? Obes wohl durch Heinrich VIII. sich die Machtgegeben,a l l r geistliche Sachen zu hören und zuentscheiden, Jrrthümer und Kehereyen abzu-sc Haffen," so hat es sich doch nachher gnädig derMachtzu predigen und die Sakramente zu

*) Wunder, Prophezeiungen, Besesse-

neundGaben desGeistes.