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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
Seite
136
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i36 II. Erläuterungen mit und ohne Anekdoten.

Euch, mein Kind, alle Stande lassen zurück eineschreckliche Leere. " An ihren Bruder schreibt sie:Montag reisen wir nach Fontainebleau; dabringe ich die Tage damit zu, das ich weine, ersticke,mich zwinge und mich als die unglücklichste Personin der Welt fühle. " Fast sollte man die wunderbareFrau für eine wiedergekommene Fee halten, der dasSchicksal versprach, die eine Halste ihres Lebens ingnügsamer Armuth weiß, die zweyte Hälfte in abge-legner Hoheit schwarz zu erscheinen.

Die Schwachheiten des großen Königes in Anek-doten zur Schau zu führen, wäre eben so altväterischals kindisch; lese man sie in ihrer Ursprache. WennSt. Simon sich Mühe giebt, die Gelassenheit desKöniges auf seinem Sterbebett aus seinem Blut oderdem Skapulier der Jesuiten herzuleiten, warum schließtEc, der Hofmann, dabey ein Drittes, die Seele desKöniges aus, nämlich seine von Jugend auf gemach-te Königsseele? Vivrs et rnonrir en koi, ist einkönigliches Glaubensbekenntnis, zu Deutsch:alsHerr gelebt, als Herr gestorben." Wenneinst im Schattenreiche Ludwig mit seinem Gefolgeuns vorbeyzieht; wir kennen ihn. Er geht aus derMaintenon Zimmer in die Tribüne, höret uns höflichan und spricht:la verrai." Das Schattenreichhat ihn nicht verändert.