des vergangenen Jahrhunderts.
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io.
Französischer KleruS.
»tX-lerus heißt ein durch Loos oder Erbschaft ge-wonnener Anthcil; die Geistlichkeit nannte sich so,weil sie und ihr Besitzthum unttr Menschen dasAntheil Gottes, die ihm gcweiherc Portionwaren. Sie sahen sich daher in dieser Erbnahmewohl vor, nach dem Psalm-Ausspruch: „das vooS
ist mir gefallen ins Liebliche; mir ist ein schönesErbtheil worden."
Der Französische Klerus genoß seines Gutenmit An sehn; dieses hatte ihn schon in rohen Zei-ten ausgezeichnet. Mehrere Geistliche haben amSteuerruder des Französischen Staats nicht nur dasReich, sondern so viel an ihnen lag, Europa um-gewälzet. Auf Ruf und Antrieb Französischer Geist-lichen brachen die Krcuzzüge nach Orient auf; spa-ter, auch auf Concilien hielt die Gallicanische KircheimmeiOauf sich; ihre theologische Fakultäten, ihrePriester des Oratoriums insonderheit von der Eon-gregalion des H. Maurus, auch ihre Bischöfe undAebte leisteten Mancherlei,/ Die Hirtenbriefe derErsten haben etwas sehr Gefälliges an sich; über-haupt hatte die Kirchensprache Frankreichs sich eineneignen Ton der Spiritualität gegeben, der mit