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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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106
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106 I. Begebenheiten und Charaktere

Sinne in ein Spielqefecht gegen einander, die Ver-nunft in einen Kampf mit ihr selbst zu verflechten,lerne Vernunft und Sinne gebrauchen, d. i. diesedurch jene miteinander zu verständigen, menschlich zuordnen. Außer - und übermenschliche Wahrheit fin-den zu wollen,

l'o 6)' at lukiuit, e, uncl reacb itist eine Ekstase, die, wie jede Ueberspannung,Schwache uachlaßt; eine Schwache, die man denn(die Philosophen geben auch ihren Krankheiten ge-wöhnliche Ehrennamen) philosophische Kalte, Apathiedes Weisen u. f. zu nennen pflegt, gebauet auf dieBern u n ftv er; w ei fl u n g.

Eine böse Brut hat der Zweifel erzeuget, dieDisputirranke. Wo sie Redekünste^ wie zuAthen, oder Spiele des Witzes sind, wie in der ge-sellschaftlichen Unterredung, mögen sie gelten; dazeigen sie sich wenigstens in sinnreich-lustigen Gcstal-.tcn. In ernsten Dingen aber, zumal in Rcligions-strcitigkeiten sind sie unförmliche, obwohl vielgelcn-kige, schlaue Zwerggeschöpse, dem Kessel der He-kate entronnen, oft mit Zähnen und Klauen gc-wasfnct. Ihre grausamen Scherze hatte Bayle inFrankreich erlebet; er sah sie um sich; und er ver-zieh sich selbst manche Fcchterstreiche im Felde derWahrheit. Die Fechtkunst mag ein gutes, manchemein nöthiges Studium scyn ; nur werde niemand ausProfession und lebenslänglich ein Fechter. Rankegehören nicht ins Gebiet der Wahrheit; wer sich an

) Zum Unendlichen aufzufliegen und es zu ertap-