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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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künstliche Verfassung von Sitten, Wissenschaf-ten, Religion und Einrichtung. Der größteTheil der Völker sind sogenannte Wilde, d. i.Hirten- oder Jagd - und ssischnationen, oderin einem kleinen Kreise erster Anfänger derKünste und bürgerlichen Lebensart.

b. In diesem kleinen Hellen Streifeist das meiste, auch was man nicht denkt,Tradition gewesen, die das Volk selbst erfin-den können und nachher mehr als das, dazuerfunden; wirklich aber doch nicht ersonnen,sondern bekommen hak. So schlingt sicheine Kette der Uebergabe von Asien über Grie-chenland und Rom nach Europa hinüberund das Uebrige außer dieser Kette bleibt i«Dämmerung.

2. Selbst bei jedem dieser Völker hat das Lichtnur eine Zeit gedauert Wachethum,Vlüthe und Abfall sind auf einander gefolgt;sodann ist der Genius der Kultur weggeflvhen,und hat sich rin nahgelegcnes Land voll fri-scher Kräfte auserfehen, dieselbe Scene durch-zuspielen. Auch ist kein Beispiel in der Ge-schichte , daß durch menschliche Mittel er je ge-zwungen wäre, in erster Jugend wieder zurück-zukehrcn. Asien, Egypten, Rom sind Trüm-mern.

ä. Selbst jeder Thatigkeit, Erfindung und An-wendung scheint ihre Zeit des Schick-sals bestimmt zu seyn: da vieles längst datvar , und nicht gebraucht vieles täglich ge-