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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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der Humanitär.

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häuft Gründe auf Gründe, um ihn in Staub zulegend nie werdet ihr es verhindern, daß nicht vieleSchwache über wenige Starke den Sieg davon tra-gen sollten. Werfer die Vornrtheile zur Tbür hin-aus; sie kommen zum Fenster hinein. Ein Andächt-ler an der Spitze des Staats , ein Ehrsüchtiger, densein Interesse mit dem Interesse der Kirche bindet,wirft an Einem Tage um, was zwanzig Jahre eurerArbeiten kaum vollführt haben. (0761.)

Ich wünsche Euch zum neuen Minister desAllerchristlichsten Königs Glück. Mas sagt, es seyein Mann von Geist; wenn er es ist, wird er we-der die Jmbecillitat, noch die Schwachheit haben,Avignon dem Papste zurückzugeben. Man kann einguter Katholik seyn, und doch dem S-atthalter Gottesseine zeitlichen Besitzthümer nehmen, die ihn zu sehrvon seinen geistlichen Pflichten zerstreuen, und ihnoft in Gefahr seiner Seligkeit setzen. Wie fruchtbarauch unser Jahrhundert an Philosophen seyn möge,die unerschrocken, wirksam und eifrig Wahrheiten ver-breiten ; so muß man sich doch nicht verwundern, daßder Aberglaube auch sein Werk forttreibet. SeineWurzeln haben alles umschlungen; er ist ein Kindder Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit;diese Dreieinigkeit herrscht in gemeinen Seelen soallgewaltig, als eine andre in den Schulen der Theo-logen. Welche Widersprüche vereinigen sich nicht imGemüth des Menschen! Laß einen Schelm sich vor-nehmen, Menschen zu betrügen; er wird Glaubendefinden. Der Mensch ist zum Irren gemacht; Irr-