der Humanität.
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vollkommen zu machen. Ich habe fast ganz West-phalcn auf unsrer Reise gesehen; und gewiß, wennGott seinen göttlichen Hauch dem Menschen verlieh,so muß diese Nation davon wenig bekommen baden,daß man fast fragen möchte, ob diese Menschenge-stalten denkende Menschen sind oder nicht? (»733.)
„Ihr habt Recht, daß die, die am consequent-sten handeln sollten , d. i., die Königreiche regieren,und mit Einem Wort über das Glück und Unglückder Völker entscheiden, oft die sind, die sich ammeisten dem Ungefahr überlasten. Das macht, dieseKönige, Fürsten, Minister sind Menschen wie andre;der ganze Unterschied, den das Glück zwischen sieund Leute von geringerem Range gesetzt hat, ist,daß sie wichtigere Geschäfte betreiben. Ein StrahlWasser, der drei Fuß, ein andrer, der hundert Fußhoch steigt, sind beides Wasserstrahlen, nur mit ver-schicdner Kraft emporgetrieben. Eine Königin vonEngland, mit einem weiblichen Hofe umgeben, wirdin ihrer Regierung immer etwas Weibliches zeigen,Phantasieen und Launen." (»733.)
„Nichts zeigt so sehr die Verschiedenheit unsrervon den alten Zeiten, als die Art, wie das Alter-lhum große Männer behandelte und wie wir sie be-handeln. Große Gesinnungen, Erhabenheit der Seele,Festigkeit gelten jetzt für chimärische Tugenden. „Erwill den Niemer machen, sagt man; davon ist man