der Humanität.
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gleicher demselben wollt nachthun und gleich oderbesser seyn, den hat Gott gewiß zur Plage der Weltgeschickt, wie die Heiden auch schreiben: der HeldenKinder sind eite! Plagen.
Denn was hilft große hohe Weisheit und treff-lich herzlich guter Muth oder Meynung, wenns nichtdie Gedanken sind, die Gott treibt und Glück dazugiebt? Es sind doch eitel Fehlgcdanken und Vergeb-liche Meynungen, ja auch wohl schädliche und ver-derbliche. Darum ists sehr wohlgeredt: „die gelehr-ten, die verkehrten." Ir. „ein weiser Mann thukkeine kleine Thorheit." Und zeigen alle Historienauch der Heiden, daß die weisen und.gutmeynendenLeute haben Land und Leute verderbet. Welches allesgesagt ist von den Sclbstweisen oder kranken Regic-renden, die Gott nicht getrieben, noch Glück dazugegeben hat; und Habens doch wollen seyn. Alsoist ihnen das Regiment zu hoch gewest, Habens nichtkönnen ertragen noch hinausführen, sind also drun-ter erdrückt und umkommen, als Cicero, Demosthe-nes, Brutus, die doch aus der Maaßen verständigeund hochweise Leute waren, daß sie mochten heißenLicht in natürlichem Recht und Vernunft; und ha-ben zuletzt das elende Klaglicd singen müssen: ,,ichhätt' cs nicht gcmeynet." Za Lieber! das gute Mey-nen macht viel Leute weinen. Summa, cs ist einehohe Gabe, wo Gott einen Wundcrmann giebt, dener selbst regiert; derselbe mag ein König, Fürst undHerr heißen mit Ehren , er sei selbst Herr oder Rathzu Hose. Drum spricht auch Salomo: zu laufcnhilft nicht schnell seyn; zum StreitHilst nicht stark seyn; zum Reichthum
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