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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
321
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der Humanität.

B. Und die Benutzung der Waisengclder für denStaat? Und die Art der Klosteraufhebung und derVeräußerung geistlicher Güter? Und die Verwal-tung der Religionskassen? Und die Conduitenlisten?Und die Verfügungen auf dieselbe? Warum ließ ersich in Ungarn nicht krönen? warum entzog er denUngarn ihre Krone? Ich könnte noch lange so fragen.

A. Und doch war er in seinem mühseligen Lebenriichts weniger, als ein Sardanapal. Er diente demStaat als Taglöhner, als unablaßiger Werkmann.

B. Wie gefährlich ists, auf der oder jenerStelle, aus der oder jener Fürstengattung zumThron, zu Thronen ge bohren zu seyn! Eintunglückliche Fee bringt an der Wiege des Prinzeneinen unauslöschlichen Querstrich in die Seele desKindes, und gi.bc ihm die schreckliche Verwünschungmit, daß nach Verhaltniß der besten Bemükungcrides unglücklichen Halbgotts der Querstrich für ihnselbst und andre unzerstörlich wachse

A. Unglücklich!

B. Wem unterlag also Joseph? Nicht derSchwachheit der menschlichen Natur; sondern dergeglaubten < und von Kindheit auf genährten A l l-gewalt des Selbst beherrsch er s. Nichtdas Schicksal; die Natur der Dinge/ der Wille sei-ner Unlerthanen hat ihn gebcuget.

(Natürlicher Weise ging das Gespräch hier aufeine Menge einzelner Umstande seines Lebens undTodes über, die mein Freund wußte; es erhob sichendlich wieder:)

Herders Werke z. Phil. u. Gesch, X. T lli^