242 I. Unternehmungen d. verging. Jahrhunderts
In der Menschen langen GedankenSchwebt der Faden und ziehet sie vorwärts.
Tief aus der Wünsche Quell
Steiget jugendlich auf ein Traumgebilde des Lebens,Dem Einen Irre, dem Andern WinkHülfreicher Götter! Günstige Winde jetzt,
Jetzt Meeressturm, jetzt Meeresstille bringenZuletzt das matte SchiffIn den langst ersehnten Hafen.
Mir nicht Töchter der Nacht, Töchter des
Lichts,
Du mit dem Königsstabe gerüstet,
Sternenglanzendc Iuv er si c h l,
Und Du Rosenbegranzte Mutter der Liebe,
Und die Palm' in der Hand., unsterbliche Hoff-nung Du!
Steigt herab aus jenen seligen GartenIn Euer Heiligthum, des Redlichen Brust.
Günstig webend aus Eurem KnaulDen nie zu hoch erhobnen, festen,
Im Gewirr sich glanzend - neu - aufschwingenden,
Die Zukunft weitenden Jaden.