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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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96 I. Unternehnustigrn d. Vorgang. Jahrhunderts

chcln scheint, so ist es doch sehr deutlich, daß dieMerkmahle, welche die Propheten angeben, auf siealle gehen. Alle haben sic die wahre reine einfäl-tige Religion verlassen und lehren Mem'chengcboteals göttliche Lehren *). Sie sind alle Kaufleute derErde und haben ein weltliches Reich, wo Reichthü-wer, irdische Macht und äußerlicher Pomp über-stüßig anzutrcffen sind, aufgerichtet **). Sie habenalle einen dogmatisirenden Geist und verfolgen dieje-nigen, welche ihr Zeichen nicht annehmen und dasBild, das sie aufgestcllet-haben, nicht anbeten. Sieverabsäumen alle den Befehl Christi, das Evange-lium allen Völkern zu predigen ***), und selbst zuden verlohnten Schaafen vom Hause Israel zu ge-ben, deren eine unzählbare Menge in allen christli-chen Ländern ist, die niemals unterrichtet wordensind zu lesen und welche auch in andern Absichtender Mittel, zur seligmachenden Erkenntniß zu ge-langen, beraubt sind. Es ist sehr wahr, daß dierömische Kirche die große Babylon, die Mutter allerGräuel auf Erden ist; aber alle übrige Kirchenhaben mehr oder weniger sie zum Muster genom-men.

*) Doch, hoffen wir, Eine mehr als die andre. Imächten Protestantismus bedarfs keiner Menschen-gebote als göttlicher Lehren. H. d. A.

**) Zunächst geht dieses wohl auf die Englische hoheKirche. Im protestantischen Deutschland findendiese Ileichthümer, dieser Pomp, diese Machtkeine Stätte.

***) Nicht alle; aber wie? unk in welcher Ansicht?