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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 5.?

Herz geschrieben? Wenn nun der ehrbare Grönlän-der, der ohne Gesetze und Obrigkeit sittlich lebt,wenn der thätigc, muntre Lappe mit fremden, ihmnutzlosin Formeln und Gebrauchen, lasterhafte Sit-ten, Krankheiten, Blattern, Branntwein und denTod empfängt, hat er gewonnen oder verkehren?"

Gehört dies zum Christenthum? wird der Geg-ner sage»; zum evangelischen gewiß nicht. Ihm sinddie scholastischen Formeln und das Unverständliche ausPalästina eben so fremde, als ärgerliche Sitten undder Volker-aufreibende Branntwein. Freilich gehörtein redliches Herz, ein Heller Verstand und eine sanfteHai;d dazu, diese Unmündigen zu erziehen, so wieein wachsames Auge, sie vor Aergernissen zu bewah-ren; hat dies nicht aber der Stifter der Religion inAnsehung jedes Unmündigen, geschweige ganzer Völ-ker empfohlen , und die Laster des Gegenthcils davonhart verpönet? Ist nun, wie die Geschichte zeigt,das Christenthum in der Hand der Vorsehung dasgroße Band, alle Völker der Erde einander zu nähernund sie mit einander zu verbinden; soll diese Religion,wie es offenbar ist, nicht nur eine Schule, sondernauch eine thatige Werkstatt der Mensch-lichkeit scyn, wer mag ihr Grenzen setzen, wohinsie nicht kommen dürfe ? Indem sie in der Einen HandWerkzeuge bringt, der Menschen Leben zu erleichternund zu verschönen, trägt sie in der andern die Palmestiller Tugend und Sanftmukh. Thate sie in jenenGegenden nichts, als Lappen und Grönländer vomBetrüge der Angikocks befreien, ihren Verstandüber die Natur, die um sie ist, aufklärcn, ihrenGcist durch Schrift und Sprache behend, r zu machen,