zu Beförderung eines geistigen Reiches.
seiner Frau und vier kleinen Kindern aufs Schiff,genannt die Hoffnung. Welche Mühe dies Schiffhatte, nur zu landen, welchen Anblick diese Menschenden Grönländern gewahrten, welcheMühe es dem eifrigenMann gekostet, ihre Sprache zu lernen, ihr Land kennenzu lernen, ihr Zutrauen zu gewinnen; endlich welche Uebeler erouldet, da die Eolonie mehrmals verpflanzt werdenmußte und bisweilen der Lebensunterhalt ausblieb;das Alles höre man aus seinem eignen treuherzigenMunde *). Bei allen Hindernissen ließ indeß dieGnade des Königes Friedrichs IV. dies Werknicht sinken; und im Jahr 1733 kamen drei Brü-der der mährischen Gemeine an , die fortan ihm neuesLeben gaben **).
Auch in Lappland bekam mit dem vergangenenJahrhundert die Mission neue Wärme. Seit 164)hatte sich der Bischof von Drontheim, Bredel,um sie Mühe gegeben; im Jahr 1707 sandte Fried-rich IV. den Geistlichen Paul Resen durch Lapp-land, und im Jahr 1714, kam die Einrichtung zu
Hans Egede ausführliche und wahre Nachricht,vom Anfänge und Fortgange seiner Mission"I Cranz Historie von Grönland, wo im 1. LheilB. h. auch Egede's Geschichte erzählt wird.Eine Schrift, mit dem ruhigen gesunden Ver-stände geschrieben, der überhaupt die Misfions-berichre der Brüder «uszeichnet.
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