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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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427
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Traum von Freyheit und Sicherheit ei-nes Staatsbürgers deutscher Nationunter der Willkühr des Gesetz- undStraflosen Despotismus träumt, lese esJeder! Der Vf. ist ein Greis; er erzählt sein Le-ben, weife wie ein Mann von Geschäften, und da-bey rein wie ein Genius, und heiter. Er charakte-risirt Fürsten, Adel, Söldner, Volk,Stände so bedeutend, daß man von ihm sagenmöchte:sein Schweigen redet."

Dabey ist seine Schreibart nett und klar, sonatürlich und rein deutsch, daß sie seiner gebildetenehrlichen Denkart" nicht nur entspricht, sonderngleichsam selbst zu ihr gehöret. Eine Nachlese Klas-sischer Denk - und Schreibart aus einer säst verleb-ten Zeit.

Möge das Beyspiel des Vs. der seine Geschich-te so ganz ohne Bitterkeit treu und rein erzählt,mehrere seiner Landsleute wecken, die ihrige auchzu erzählen. Außer der Kriegs- und Staats-Ma-rionette hat ja Deutschland keine andre, als dieGelehrten- und Dienstgesrhichte; jedeD i e n st gesc h i c hte wie diese ist des Bemerkens-und Aufhebens werth.

Ein edler Mann, ein treuer Freund, der Re-gierungspräsident von Gemmingen, den Deutsch-land aus seinen jüngeren Jahren euch als Dichterkennet, und dem unser Vf. ein eignü Denkmal er-richtet hat, erscheint in dieser Lebencheschichte seinesFreundes, obgleich, (wie es der Despotismus gebot),vorsichtig und furchtsam, dennoch bis an den letzten