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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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363
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historisch' - philosophischer Schriften. 36 A

len, daß nicht ein glücklicher Abenteurer weiter drin-ge, als wohin Niebuhr gelangen konnte.

Nach Niebuhrs Kupfern und seiner, so wie sei-ner Vorgänger Beschreibung wagte der Untengenann-te im Zadr 1788 eine M u t h m a ssu n g, *) (wieer sie nannte,) die einen andern Gang, als Caylusnehmend, der einfachen Ansicht der Gebäude undVorstellungen selbst nach eigner Nationaldeutung derPerser und benachbarten Völker folgte. Die Be-deutung des ZugcS der Geschenkebringenden, ihrerAbteilungen und Symbole, der Symbole des Kö-niges, der vorgestelltcn Thiere u. f. siel hier nachGegend, Zeit und Zweck so sichtbar in's Auge, daßschwerlich an einen Tempeldicnst zu denken war.DBse Idee ganz zu entfernen, hielt sich der Ver-fasser an die Tradition der Perser, der auch ihreDichter folgen, so strenge, daß er die Verbindungihrer mit der Griechengeschichke bey Seit fetzte, zu-gleich aber den zweyten Thcil seiner Abhandlungüber die Gräber der Könige ankündigte, inder was an der persischen Vorstellungsark fehlteoder übertrieben war, in's Licht treten sollte. An-dre Geschäfte hinderten ihn an dieser zwevtcn Halsteseines Baues; und seitdem ist ihm Manches, dochnicht alles von dem, was er zu sagen Halle, weg-gegvmmen worden. Bey erster Muße wird er sich

') Pers-polis, eine Muthmassung in Herders 3 terSammlung zerstreuter Blätter. 1788. sWerke zurPhilvs. und Gesch. l. S. !,g rv8.)