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II. Nachlese
schäften hie und da schon gründlich ausgeführt ist,saget; und einige Umstande finden, wie ich nichtanders weiß, gar nicht statt *s. — Doch ich bleibe,oder vielmehr ich komme recht auf der TempelherrnGehet mniß der Weisheit.
*) Hr. Nicolai sagt S. rsg—110. dreimal: „daß„der berühmte Averroes am Hofe des Kaisers„Friedrich II. gelebt, daß der Aufenthalt Aver-„roes am Hofe des Kaisers sehr viel zur Aus-breitung der Aristotelischen Philosophie beigetra-„gen;" endlich, „daß dem Pabste der ver-traute Umgang deo Kaisers mit Averroes„sehr mißfällig gewesen, und daß ec da-„her Gelegenheit genommen, ihm feindselige„Gesinnungen gegen die christliche Religion Schuld„zu geben, ist gewiß." Woher gewiß? Diehalbe Seite von Citaten, die der Autor ansührt,sagt davon kein Wort; das Leben Friedrichsund Averroes eben so wenig. Avecroes lebtezuCordova und Marocco, wo er 1206starb, und Kaiser Friedrich II. wurde 121b zumKaiser gekrönt; nicht zu Marocco in Afrika, son-dern zu Aachen in Deutschland, und zu Rom erst,220. Auch war wahrlich kein Averroes, den eram Hofe mit sich führte, Gelegenheit zu seinemZwist mit dem Pabst: denn die Geschichtedavon ist jedermann im Gedächtnis. Daß Friedrichsaracenische Weiber an seinem Hofe hatte,wirft ihm der Pabst vor, und darübe« sucht ihnSachwalter zu rechtfertigen March, ksris xag.