historisch-philosophischer Schriften. 29S
Ohne Zweifel werden Sie müde zu lesen, meinFreund, wie ich zu schreiben: denn es ist keine an-genehme Sache, Wörter, die wie im Traum zu-sammen kommen, aus einander zu setzen und zuzeigen, daß sie — Worte im Traum sind. DieSeele liebt Fortgang der Ideen; kann ich aberdafür, daß uns der Autor diesen nicht gewahret?Ich gehe jeder neuen Behauptung mit Eifer undNeugier entgegen: und sie zerfahrt mir vor den Au-gen wie eine gefärbte Wolke. — Denn
9. womit hat's der Verfasser bewiesen, daß *)seit dem Tode des Königs Karls 1 . die Freimaurereieine Decke der Königlichgesinnten gewesen, „worin„verschleime Leute deshalb ausgenommen wurden,„weil sie unter dem Schein dieser schon„bekannten Gesellschaft sich ohne Arg-„wohn versammeln konnten." Er mußselbst gestehen **), daß bei der geheimen Parthelder Königlichen der Name Freimaurer nie genanntwird. — Ehemals fanden die Allegoristcn einen ge-heimen Sinn in der Bibel, ob sie gleich gestanden,daß die Worte ihn nicht geben können. Ein solchermystischer Sinn in der "G e sch i ch te — so ist'smit aller historischen Wahrheit am Ende !
Womit bcweiset's der Vers., daß „diese gehei-„men Zusammenkünfte nichts geringers zur Absicht
hat weder mit den Gäulen Hermes, noch dem Sa-lomonischen Hause etwas zu schaffen.
S. 196. 97.
*') S. 197.