historische philosophischer Schriften. 289
Aschmole 1646 gestiftet sey *). Lassen Sie unsjetzt sehen,
-») Not« aus der Handschrift des Ver-fassers.
. *) Von Elias, Aschmole noch ein Wort. Inmeinem ersten Briefe citirte ich die Stelle auSseinem Leben, wie ich sie in der brittischenBiographie fand, und sie der ehrwürdige D»Knipe commentiret. Sie sagte nicht, was siefür Hrn. N. sagen sollte, ja sie sagte wider ihnaus, und das war zur Sache gnug. Seitdemich Aschmole's Geschichte des Ordens vomHosenbande gelesen, muß ich dazu setzen, daßmir die ganze Stelle verdächtig ver-kommt, wenigstens ist's gewiß falsch, wasD. Knipe vom Alter des Freimäurerordens übersie ausgießt. Aschmole fängt sein gelehrtesund fleißiges Werk mit einer Abhandlung vomRitterthum überhaupt an, und geht alle Ordendurch, die ihm in der Welt bekannt sind, so daßer die Ritter des Königs Montezuma in Mexikonicht aueschließt; von der Freimäurergesellschaftkein Wort. Also ist's Wind, wenn Knipe siedem hochansehnlichen Orden des Hv-senbandcs gleich schätzt, und Len Elia»Asch mole auch über sie eine Geschichteschreiben läßt, die von St. Alban anfängt.Lesen Sie AschmoleS Geschichte, und die Lügewird Ihnen nur zu plump Vorkommen: einemGeschichtschreiber, wie Aschmole, konnte solche De-
Herders Werke z. Phil. u. Gesch. XIII. L Nackte.