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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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großer und weiser Männer. 7 3

weissagte, immer ein Name der Unsterblichkeit blei-ben. Er stand in der Wüste, ohne Vorgänger undHülfsmittel, und vielleicht war diese Leere ringsumher dem großen Geschöpf Gottes nothwendig.Da hatte seine Seele Raum , die Wurzel des Baumsward nicht von kleinen Gesträuchen cntsogen: derkühne Sarmake trat (wie Tycho und mehrere ihnnannten) als ein H i m m c l s s tür m e r auf, undvollendete als HimmclSordncc.

Es gehörte Zeit dazu, daß seine Mcvnungdurchdrang. Tycho selbst, dem an genauenBemerkungen dis Astronomie ungleich mehr schuldigist, als dem Kopernikus: Tycho, der, über Neidund Nebenbuhlerci erhaben, die schlechten Instru-mente Kopernikns mit einer Begeisterung empfing,die in Verse quoll, und das Vildniß desselben, vonihm selbst gemacht, unter den Bildern seiner Größ-ten vor sich hatte und ehrte; Tycho suchte dochfür sein oder für Andrer sch>v 8 ches Gewissen eindrittes System, wobei die Erde stünde. Galiläjward ein Märtyrer von Kopernikus Lehre, undVonllieu mußte hundert Jahr nachher den alten-Philo laus wieder hervorsuchen, um nur den Na-men Kopernikus zu vermeiden. Jetzt würde aus-gelacht werden, wer an Kopernikus nicht glaubte--so wechseln die Zeiten.

Bekanntlich hat Gaßendi fein Leben ge-schrieben, fo billig, sachverständig und fein, als dasLeben Tycho's, Pe urbachs, Peiresciusund Regio montanus. In Polen oder West-preußen sind vielleicht noch Reliquien oder Brie-