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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zur Philosophie

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Man erstaunt, wie ganz und einförmig sich seineNatur erhalten, wenn man die Abänderungen seinerwandernden Mikbrüdcr unter den Thieren sicht.Seine zarte Natur ist so bestimmt, so vollkommen

organisirt, daß er auf einer höchsten Stufe steht,und wenige Varietäten, die nicht einmal Anomalienzu nennen sind, sich an ihm möglich fanden.

Wodurch nun dieses? Abermals durch seineaufrechte Gestalt; durch nichts andres. Gingen wirwie Bar und Affe, auf allen Vieren: so lastet unsnicht zweifeln, daß auch die Menschenracen, (wennmir das unedle Wort erlaubt ist,) ihr eingeschränk-tes Vaterland haben und nie verlassen würden. DerMenschenbar würde sein kaltes, der Menschenaffesein warmes Vaterland lieben; so wie wir noch ge-wahr werden, daß, je Ihicrischer eine Nation ist,desto mehr ist sie mit Banden des Leibes und derSeele an ihr Land und Klima befestigt.

Als die Natur den Menschen erhob, erhob sieihn zur Herrschaft über die Erde. Seine aufrechteGestalt gab ihm mit einem feiner organisirtcn Bau-auch einen künstlichcrn Blutumlauf, eine vielartigereMischung der Lebenssäfte, also auch jene innigere,fcstcr e T e m p e ra ku r der Lcbenswarmc, mitder ec allein ein Bewohner Sibericns und Afrika'sseyn konnte. Nur durch seinen aufgerichtetcn, künst-lichern, organischen Bau ward er vermögend, eineHitze und Kälte zu ertragen, die kein andres Erdcn-geschöpf umfasset, und sich dennoch nur im kleinstenMaas zu verändern.

Nun ward mit diesem zartern Bau und nritallem, was daraus folgte, auch frcylich einer Reihevon Krankheiten die Thür geöffnet, von denen daS