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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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i56 Ideen zur Philosophie

den, daß: je mehr dos Haupt ssnd derKörper eines Thiers eine ungctrenntehorizontale Linie find, desto weniger istbey ihm zum erhöhetern Gehirn Raum,desto mehr ist sein hervorspringender,ungelenkiger Rachen das Ziel seinerWirkung.

2 . Je vollkommner das Thier wird, desto

mehr kommt's gleichsam von der Erde herauf: cSbekommt höhere Füße, die Wirbel seines Halses glie-dern sich nach der Organisation seines Baues: und

nach dem Ganzen bekommt der Kopf Stellungund Richtung. Auch hier vergleiche man diePanzer- und Beutelthiere, den Igel, die Ratte,den Vielfraß und andre niedrige Geschlechter mitden edleren Thieren. Bey jenen sind die Füße kurz,der Kopf steckt zwischen den Schultern, der Mundsteht lang und vorwärts; bey diesen wird Gang undKopf leichter , der Hals gegliederter, der Mund kür-zer : natürlicherweise bekommt auch das Hirn dadurcheinen hoher», weitern Raum. Man kann also denzweyten Satz annshmen, daß: je mehr sich derKörper zu heben, und sich das Hauptvom Gerippe hinaufwarts los zu glie-dern strebt: desto feiner wird des Ge-schöpfs Bildung. Nur muß dieser Satz, sowie der vorige, nicht nach einzelnen Gliedern, son-dern nach dem ganzen Verhaltniß und Bau des Thiersverstanden werden.

3. Je mehr an dem erhöhetern Kopf die Un-tertheile des Gesichts abnehmen oder zurück gedrängtwerden, desto edler wird die Richtung desselben, destoverständiger sein Antlitz. Man vergleiche den Wolf