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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. r53

Denn ferner: Die ganze Proportion der orga-nischen Kräfte eines Thiers ist der Vernunft nochnicht günstig. In seiner Bildung herrschen Muskel-kräfte und sinnliche Lebensreize, die nach dem Zwek-ke des Geschöpfs in jede Organisation eigen ver-teilt sind, und den herrschenden Instinkt jedwe-der Gattung bilden. Mit der aufrechten Gestaltdes Menschen stand ein Baum da, dessen Kräfte soproportionirt sind, daß sie dem Gedirne, als ihrerBlume und Krone, die feinsten und reichsten Saftegeben sollten. Mit jedem Aderschlage erhebt sich mehrals der sechste Theil des Blutes im menschlichenKörper allein zum Haupte: der Hauptstrom des-

selben erhebt sich gerade: und krümmet sich sanft, undtheilt sich allmählig, also daß auch die entfernte-sten Theile des Hauptes von seinem und seiner Brü-der Strömen Nahrung und Warme erhalten. DieNatur bot alle ihre Kunst auf, die Gefäße dessel-ben zu verstärken, seine Macht zu schwächen undzu verfeinern, es lange im Gehirne zu halten, und,wenn es sein Werk gcthan hat, es sanft vom Hauptzurück zu leiten. Es entsprang aus Stammen, die,dem Herzen nahe, noch mit aller Kraft der erstenBewegung wirken, und vom ersten Lebensanfangean arbeitet die ganze Gewalt des jungen Herzensauf diese, die empfindlichsten und edelsten Theile.Die äußern Glieder bleiben noch ungeformt, damitzuerst nur das Haupt und die inncrn Theile aufszarteste bereitet werden. Mit Verwundern sieht mannicht nur das gewaltige UebermaaS derselben, son-dern auch ihre feine Struktur in den einzelnen Sin-nen des Ungebvrnen, als ob die große Künstlerindenselben allein zum Gehirn und zu den Kräften in-