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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

in der weitesten Ferne an's Thier z» grunzenscheinen. Was macht sie thierisch? was gibt ihnendiesen entehrenden groben Anblick? der hervorgcrückleKieser, der zurückgeschobcne Kopf, kurz die entfern-teste Aehnüchkcic mit der Organisation zum vicrfüßi-gen (Hange. Sobald der Schwerpunkt verändertwird, auk dem der Menschenscbadel in seiner erha-benen Wölbung ruhet, so scheinet der Kops amRücken fest, das Gebiß der Zahne tritt hervor, dieNase breitet sich platt und thiensch, oben treten dieAugenböhlcn näher zusammen, die Stirn geht zu-rück, und bekommt von bcpden Seiten den tödtlichenDruck des Affenschädels. Der Kops wird oben undhinten spitz, die Vertiefung der Hirnschale bekommteine kleinere Weite und das alles, weil die Rich-tung der Form verrückt scheint, die schone freye Bil-dung dks Haupts zum aufrechten Gange des Men-schen.

Rücket diesen Punkt anders, und die ganzeFormung wird schön und edel. Gedankenreich trittdie Stirn hervor, und der Schädel wölbet sich miterhabener ruhiger Würde: die breite Thiernase ziehtsich zusammen, und organisirt sich höher und feiner:der zurückgetretcne Mund kann schöner bedeckt wer-den , und so formt sich die Lippe des Menschen, dieder klügste Affe entbehret. Nun tritt das Kinn her-ab , um ein gerade herabgcsenktes schönes Oval zuründen: sanft geht die Wange hinan, das Augeblickt unter der vorragenden Stirn, wie aus einemheiligen Gcdankentempcl. Und wodurch dies alles?Durch die Formung des Kopfs zur aufrechtenGestalt, durch die innere und äußere Organisa-tion desselben zum perpendikulären Schwer-