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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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ganges der Menschen, der Thcilnehmung an unfernGedanken und Leidenschaften nicht faltig. Der Affedagegen bat keinen detcrminirtcn Instinkt mehr: seineDenkungskraft steht dicht am Rande der Vernunft,am armen Rande der Nachahmung. Er ahmt alles»ach, und muß also zu taufend Combinakionen sinn-licher Ideen in seinem Gehirn geschickt seyn, derenkein Thier fähig ist: denn weder der weise Elcvhant,noch der gelehrige Hund thut, was er zu tlnm ver-mag ; er will sich vervollkommnen. Aberer kann nicht: die Thür ist zugeschsoffen; die Verknü-pfung fremder Ideen zu den seinen, und gleichsam dieBesitznehmung des Nach,g>ahmkcn ist seinem Ge-hirn unmöglich. Das Affenweib, das VontiuSbeschrieben, besaß Schamhaftigkeit und bedeckte sichmit der Hand, wenn ein Fremder hinzu trat: sieseufzte, weinte, und schien menschliche Handlungenzu verrichten. Die Affen, die Batkcl beschrieben,geben in Gesellschaft aus, bewaffnen sich mit Prü-geln, und verjagen den Elephanten aus ihren Bezir-ken : sie greifen Neger an, und setzen sich um ihrFeuer, haben aber nicht den Verstand, es zu un,terhalten. Der Affe des de la Brosse setzte sichzu Tisch, bediente sich des Messers und der Gabel,zürnte, trauerte, hatte alle menschliche Affekten. DieLiebe der Mutter zu den Kindern, ihre Auferste-hung und Gewöhnung zu den Kunstgriffen undSchelmereycn der Affcn-Lebensart, die Ordnung inihrer Republick und auf ihren Märschen, die Stra-fen, die sie ihren Staatsverbrechern anihun, selbstihre possierliche List und Bosheit, nebst einer Reiheandrer unläugbnrer Züge sind Beweise genug, daßsie auch in ihrem Innern so menschenähnliche Ge-