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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 107

gebreitet; ihre Ocffnung liegt hoch, und der gan-ze dennoch kleine Hintcrkopf des Thiers ist eineHöhle des Wiederhalls, mit Luft erfüllet. So wuß-te die Natur die Schwere des Geschöpfs zu erleich-tern , und die stärkste Muskelkraft mit der feinstenOekonomie der Nerven zu paaren; ein König derThiere an weiser Ruhe und verständiger Sinnes-reinheit,

Der Löwe dagegen *), welch ein andrer KZ-yig der Thiere! auf Muskeln hat es die Natur bcychm gerichtet; auf Sanftmuth und feine Verstän-digkeit nicht. Sein Gehirn machte sie klein, undseine Nerven fy. schwach, als es dem Verhaltnißnach selbst die Nerven der Katze nicht sind; die Mus-keln dagegen dick und stark, und setzte sie an ihrenKnochen in eine solche Lage, daß aus ihnen zwarnicht die vielfachste und feinste Bewegung, aberdesto mehr Kraft entstehen sollte. Ein eigner gros-ser Muskel, der den Hals erhebt, ein Muskel desWorderfußes, der zum Festhalten dient, ein Fuß-gelenk dicht an der Klaue: diese groß und krumm,daß ihre Spitze nie stumpf werden kann, weil sienie die Erde berührt;, solche wurden des LöwenGaben. Sein Magen ist lang und stark gebogen;das Reiben desselben und also sein Hunger muß

*) Insonderheit nach Wolfs vortrefflicher Beschrei-bung in den lXov. sloinmentnr. Xoncl. Sciont.trop. 1'. XV. XVI , nach deren Art ich die physio-logisch - anatomische Beschreibung mehrerer Thiere.wünschte.