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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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io6 Ideen zur Philosophie

untern Auqenlied dem Menschen und sonst keinemThiere gleich, Haare und eine zarte MuskelbcwegungHut,) Hut also die ftincrn fühlenden Sinne zu Nach-,burn, und diese sind vom Geschmack, der sonst dasThier hinreißt, gesondert, Was bey undern, zumulFlestch-freffenden, Tkieren der herrschende Theil desGesichts zu seyn pflegt, der Muno, ist hier unterdie hervorragende Stirn, unter den crhöheten Rüsseltief herunter gesetzt und heynah verborgen. Nochkleiner ist seine Zunge: die Muffen der Veriheidigung,die er im Munde trügt, sind von den Werkzeugender Nuhrung unterschieden; zur wilden Freßgier ister ulso nicht gebildet. Sein Magen ist einfach undklein, so groß die Eingeweide seyn mußten: ihn kannalso wahrscheinlich nicht, wie das Ruubthier, der-thende Hunger quälen. Friedlich und reinlich liefet,er die Krauter, und weil Geruch und Mund voneinander getrennt sind, braucht er dazu mehr Be-hutsamkeit und Zeit. Zu eben der Behutsamkeit hatihn die Natur im Trinken und in seinem ganzen,schweren Körperbau gebildet, so daß diese ihn ebenaus dem Grunde bis zur Begattung begleitet. KeinTrieb des Geschlechts verwildert ihn: denn die Ele-

phantin trägt 9 Monate, wie der Mensch, und,säugt ihr Junges an Vorderbrnstcn, Dem Men-schen gleich, sind die Verhältnisse seiner Lebensalter,,zu wachsen, zu blühen, zu sterben. Wie edel hatdie Natur die thierischcn Schneidezähne in Hau-zähne verwandelt!, und wie fein muß das Organseines Gehörs seyn, da er die menschliche Rede infeinen Unterscheidungen des Befehls und der Affectenversteht. Seine Ohren sind größer, als bey einema.ndern Thier, dabey dünne und nach allen Seiten