Ideen zur Philosophie
gleichende Physiologie mehrerer, insonderheit demMenschen naher Thiere, nach diesen durch Erfah-rungen unterschiedncn und fcstqestellten Kräften, imWerhaltniß der ganzen Organisation des Geschöpfszu geben. Die Natur stellt uns ihr Werk hin: vonaußen eine verhüllte Gestalt, ein überdecktes Be-haliniß innerer Kräfte. Wir sehen seine Lebenswei-se, wir erreichen aus der Phisiognomie seines An-gesichts, und aus dem V<rhaltniß seiner Theile viel-leicht etwas von dem , was im Innern vorgeht; hieraber im Innern sind uns die Werkzeuge und Massenorganischer Kräfte selbst vvrgelegt, und je naher amMenschen, desto mehr haben wir ein Mittel der Ver-gleichung. Ich wage es, da ich kein Zergliederer bin,den Wahrnehmungen großer Zergliederer in ein paarBeyspielen zu folgen: sie bereiten uns zum Bau undzur physiologischen Natur des Menschen vor..
HI.
Beyspiele vom physiologischen Bau einigerThiere.
^^er Elephant *), so unförmlich er scheinet,,gibt physiologische Gründe genug von seinem, dem
*) Nach Bussen,. Daubenton, Camper undzum Theil Aimmermayys Beschreibunz eines un-gtbornen Stephanien..