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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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L6 Ideen zur Philosophie

2 ) die mit Einer Kammer ohne Höhle gar nureinen weißen Saft statt des Blutes haben,wie die Jnsccten und Würmer; daß aber

3) Thiere mit vierfachigem Herzen warmblütigeGeschöpfe sind, wie Vögel und Saugthiere.

Gleicher Gestalt ist's bemerkt, daß

r) jenen Thicrcn zum Athemholcn und zur Be-wirkung des Blutumlaufs die Lunge fehle;daß aber

2 ) die Thiere mit vierfachigem Herzen Lungenhaben. Es ist unglaublich, was aus diesensimpcln Unterschieden für große Veränderungenzur Veredlung der Wesen folgen.

Zuerst. Die Bildung des Herzens, auch inseiner unvollkommensten Gestalt, fordert einen or-ganischen Vau mehrerer innern Thcile,zu dem sich keine Pflanze erhebet. Auch in Jnsectenund Würmern sieht man schon Adern und andreAbfondernngswerkzeuge, zum Theil selbst Muskelnund Nerven, die bei) den Pflanzen noch durch Röh-ren und Key den Pflanzenthiercn durch ein Gebäude,das jenen ähnlich ist, ersetzt wurden. In dem voll-kommener» Geschöpf ward also eine feinere Aus-arbeitung des Safts, von dem cs lebet, mit-hin auch der Warme, durch die es lebt, befördert;und so sprosset der Baum des Lebens vom pflanzen-artiqen zum weißen Saft der Thiere, sodann zumröthcrn Blut, und endlich zur vollkommnern Warmeorganischer Wesen. Je mehr diese wachst, destomehr sehen wir auch die innere .Organisation sichabsetzen, sich vervielfältigen, und den Kreislauf voll-kommener werden, durch dessen Bewegung jene innere