der Geschichte der Menschheit. 81
der Larven fast nichts als Mund, Magen, undEingeweide; die Gestalt der Fische und Amphibien,endlich sogar der Vögel und Landthiere, ist auch inihrer horizontalen Lage dazu gebildet. Nur je höherhinauf, desto vielfach geordneter werden die Thcile.Die Oeffnung enget sich, Magen und EingeweideNehmen einen liefern Platz; endlich Key der aufge-richteten Stellung des Menschen tritt auch äußerlichder Mund, der am Kopf des Thiers noch immerder vorstehende Theil war, unter die höhere Organi-sation des Antlitzes zurück: edlere Thcile erfüllen dieBrust; und die Werkzeuge der Nahrung sind in dieniedere Region hinab geordnet. Das edlere Geschöpfsoll nicht mehr dem Bauch allein dienen, dessenHerrschaft in allen Klassen seiner untern Brüderauch nach Theilen des Körpers und nach Verrich-tungen des Lebens so weit und groß war.
Das erste Hauptgesetz also, dem irgend derTrieb eines Lebendigen dienet, ist Nahrung DieThiere haben ihn mit der Pflanze gemein: denn auchdie Theile ihres Baues - die Speise cinsaugen undausarbeitcn, bereiten Säfte, und sind ihrem Gewebenach pflanzenartig. Blos die feinere Organisation,in welche die Natur sie setzte, die mehrere Mischuirg-Läuterung und Ausarbeitung der Lebenssäfte, nurdiese befördert nach Kläffen und Acten allmählich denfeinern Strom, der die edler» Theile befeuchtet, jemehr die Natur jene niedriger» einschrankte. Stol-zer Mensch, blicke auf die erste nothdürftige Anlagedeiner Mitgeschöpfe zurück, du kragst sie noch mit dir;du bist ein Sptisekanal, wie deine niedriger» Brüder.
Nur unendlich hat uns die Natur gegen sieveredelt. Die Zahne, die bei) Jnsecten und andernPhilos. u. Gisch, m, Th. § Illcen l.