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Ideen zur Philoso pHie
keine Gattung ausgegangen; ob ich gleich nichtzweifle, daß, da diese anders war, auch andreThiergattungen haben seyn können, und wenn siesich einmal durch Kunst oder Natur völlig andernsollte, auch ein andres Verhältniß der lebendigen Ge-schlechter sepn werde.
Kurz, der Mensch trat auf eine bewohnte Er-de: alle Elemente, Sümpfe und Ströme, Sandund Lust waren mit Geschöpfen erfüllt oder fülletensich mit Geschöpfen; und er mußte sich durch seineGöttcrkunst der List und Macht einen Platz seinerHerrschaft auswirkcn. Wie er dies gethan habe,ist die Geschichte seiner Kultur , an der die robstenVölker Antheil nehmen; der interessanteste Theilder Geschichte der Menschheit. Hier bemerke ichnur eins, daß die Menschen, indem sie sich allmäh-lich die Herrschaft über die Thicrc erwarben, daSmeiste von Thicren selbst lernten. Diese warendie lebendigen Funken des göttlichen Verstandes, vondenen der Mensch in Absicht auf Speise, Lebensart,Kleidung, Geschicklichkeit, Kunst, Triebe in einemgrößer» oder kleinern Kreise die Strahlen auf sich zu-sammen lenkte. Je mehr, je bellcr er dieses that,je klügere Thicre er vor sich fand, je mehr ersie zu sich gewöhnte, und im Krieg oder Frieden ver-traut mit ihnen lebte, desto mebr gewann auch seineBildung; und die Geschickte seiner Kulturwird sonach einem großen Theil nach zoologischund geographisch.
Zweytens. Da die Varietät der Klimate undLänder, der Steine und Pflanzen auf unsrer Erde