Ideen zur Philosophie
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gesetzen wirke» sehen. Die Bildung der Menschennn Körper und Geist wird sich mit daraus erklären,zu deren Gcmählde uns jetzt nur einzelne, jedoch zumTbei! sehr deutliche Schattenzngc gegeben sind.
Aber die Erde ist nicht allein da im Universum;auch aus ihre Atmosphäre, auf dies große Behalt-niß wirkender Kräfte wirken andere Himmclswescn.Tie Sonne, der ewige Feucrball, regt sie mit sei-nen Strahlen; der Mond, dieser drückende schwereKörper, der vielleicht gar in ihrer Atmosphäre hängt,drückt sie jetzt mit seinem kalten und finstern, jetztmit seinem von der Sonne erwärmten Antlitz. Baldist er vor, bald hinter ihr; jetzt ist sie der Sonnenäher, jetzt ferner. Andre Himmelskörper nahensich ihr, drängen auf ihre Bahn und modisizirmihre Kräfte. Das ganze Himmelssystcm ist ein Stre-ben gleich- oder ungleichartiger, aber mir großerStärke getriebner Kugeln gegen einander; und nurdie eine große Idee der Allmacht ist's, die diesGecriebe gegen einander wog, und ihnen in ihremKampf beystehet. Der menschliche Verstand hat auchhier im weitesten Labyrinth strebender Kräfte einenFaden gefunden und beynah Wunderdinge geleistet,zu denen ihm der so unregelmäßige, von zwei) ent-gegengesetzten Druckwerken getriebne und glücklicherWeise uns so nahe Mond die größcste Förderung gab.Werden einst alle diese Bemerkungen und ihre Resultateauf die Veränderungen unsrer Luftkugel angewandtwerden, wie sie Key der Ebbe und Fluch schon an-gewandt sind; wird ein vierjähriger Fleiß au verschied-nen Orten der Erde, mit der Hülfe zarter Werk-zeuge, die zum Theil schon erfunden sind, fortfah-ren, die Revolutionen dieses himmlischen Meers