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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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I» Idee» zur Philosophie

dieser Art, und wir werden späterhin sehen, wasdiese fürchterlichen Erscheinungen der ersten Zeit bcy-nah aufs ganze menschliche Geschlecht für starkeWirkungen gemacht haben. Jetzt sind Umwälzungendieser ungeheuren Gattung seltner, weil die Erdeausgebildet oder vielmehr alt ist; nie aber könnenund werden sie unscrm Geschlecht und Wohnplatzganz fremd werben. Es war ein unphilosophischesGeschrep, das Voltaire Key Lissabons Sturz anhob,da er beynah lästernd die Gottheit deswegen an-klagte. Sind wir uns selbst nicht und alle dasUnsre, selbst unfern Wohnplatz, die Erde, den Ele-menten schuldig? Wenn diese, nach immer fort-wirkenden Naturgesetzen, periodisch aufwachen unddas Ihre zurücke fordern; wenn Feuer und Wasser,Luft und Wind, die unsre Erde bewohnbar undfruchtbar gemacht haben, in ihrem Lauf fortgehnund sie zerstören; wenn die Sonne, die uns solang als Mutter erwärmte, die alles Lebende auf-erzog , und an goldenen Seilen um ihr erfreuendesAntlitz lenkte > wenn sie die alternde Kraft derErde, die sich nicht mehr zu halten und fortzutrei-ben vermag, nun endlich in ihren brennenden Schooßzöge ; was geschähe anders, als was nach ewigenGesetzen der Weisheit und Ordnung geschehen mußte ?So bald in einer Natur voll veränderlicher DingeGang seyn muß: so bald muß auch Untergang seyn,scheinbarer Untergang nämlich, eine Abwechselungvon Gestalten und Formen. Nie aber trifft dieserdas Innere der Natur, die über allen Ruin erha-ben, immer als Phönir aus ihrer Asche ersteht undmit jungen Kräften blühet. Schon die Bildung uns-res Wohnhauses und aller Stoffe, , die cs hergcben